„The strangest saddest city thou can’st see“…

IMG_0243…so beschreibt Herman Melville, der Autor von „Moby Dick“, Lima.

Das klingt erst einmal nicht wirklich verlockend und einladend. Aber möglicherweise hat sich Lima seit damals ja ein bisschen verändert? Zumindest gewachsen ist sie – mittlerweile beträgt die Einwohnerzahl der peruanischen Hauptstadt ca. 10 Millionen. Was die Schönheit der Stadt angeht, lässt sich allerdings auch heute noch streiten. Der Lonely Planet beginnt sein Kapitel über Lima beispielsweise mit dem wenig schmeichelhaften Urteil, Lima sei „on its surface [..] no thing of beauty“…

Aber was der Lonely Planet schreibt, sollte man ja immer ein bisschen kritisch sehen. Also: Alles selbst anschauen…

Daher standen heute folgende Tagesordnungspunkte auf dem Plan: Ein Rundgang durch das Centro der Stadt, eine (kostenlose) Führung durch das Museo de la Inquisición und ein Ausflug an die Küste.

Mich hat die Stadt sehr an Quito erinnert – allerdings mit dem unverkennbaren Vorteil, dass Lima am Meer liegt. Der Charme der Stadt ist nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, aber ich habe Lima zum Beispiel als weitaus weniger trubelig und wuselig erlebt als andere lateinamerikanische Großstädte (man denke da nur an Tegucigalpa oder San Salvador, in denen ich mich aufgrund der hohen Waffendichte überhaupt nicht wohlgefühlt habe).

Lima hat ein recht ordentlich ausgebautes Verkehrsnetz, das Busfahren ist weitaus weniger chaotisch als in Ecuador oder Honduras. Insgesamt macht die Stadt einen „aufgeräumteren“ Eindruck auf mich, was aber auch mit der Anpassung an den Tourismus zu tun haben mag.

Ansonsten aber auch wieder gewohnte Bilder: Verträumt ruhende Straßenhunde (die ich am liebsten wieder alle einpacken würde…), ein starkes Gefälle zwischen Arm und Reich, viele sehr junge Eltern…

Das war der erste Eindruck von Peru – wir werden sehen, was noch folgt… Morgen geht es weiter nach Cuzco.

IMG_0206 IMG_0256

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Andere Länder, andere Sitten, Aufregung, Flugerlebnisse, Busfahrten - Fortbewegung allgemein, Peru veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu „The strangest saddest city thou can’st see“…

  1. Yasmin schreibt:

    Na das klingt doch nach einem guten Start! Ich freu mich, dass ihr gut angekommen seid – hoffentlich ist das Wetter besser als es auf den Fotos den Eindruck macht 😉 Gute Reise!

    Gefällt mir

  2. Thomas schreibt:

    Hallo,
    Peru stand dieses Jahr auf dem Programm und Lima wäre der Start gewesen. Musste ich verschieben und so konnte ich jetzt etwas darüber bei dir immerhin lesen.
    Lg Thomas

    Gefällt mir

    • AnitaBaronLine schreibt:

      Danke für Deinen Kommentar! Verschoben ist ja nicht aufgehoben. Bin gespannt, was Du schreibst, wenn Du die Reise nachholst! Bei mir stand gerade Südostasien auf dem Programm – werde dazu die Tage auch noch einiges nachbloggen: Zu Thailand, Kambodscha und Vietnam… Schönen Sonntag!

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s