An meine lieben Follower ;-)

Liebe Follower,

aus Gründen der Vereinfachung werde ich auf meiner bevorstehenden Reise nach Südostasien (höchst)wahrscheinlich nicht auf dieser Website bloggen, sondern nur auf meinem Blog AnitaBaronOnline.
Daher würde ich mich freuen, wenn Ihr zum anderen Blog „wechseln“ würdet. 🙂

Viele Grüße,
Travelbug

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

So much unwritten…

Ihr Lieben,

ich entschuldige mich dafür, dass ich so lange nicht gebloggt habe, auch wenn viele weitere Reisen hinzukamen…

Nach dem unrühmlichen Ende des Ecuador-Peru-Trips vor einem Jahr, das ich auch noch einmal näher darlege, habe ich viele kleine Trips unternommen: Florenz, Prag, München, Budapest, Krakau und ab morgen dann Zürich… Ich melde mich bald und „arbeite nach“.

Versprochen! 🙂

Veröffentlicht unter Deutschland, Ecuador, Italien, Peru, Polen, Schweiz, Tschechische Republik, Ungarn | Kommentar hinterlassen

„The strangest saddest city thou can’st see“…

IMG_0243…so beschreibt Herman Melville, der Autor von „Moby Dick“, Lima.

Das klingt erst einmal nicht wirklich verlockend und einladend. Aber möglicherweise hat sich Lima seit damals ja ein bisschen verändert? Zumindest gewachsen ist sie – mittlerweile beträgt die Einwohnerzahl der peruanischen Hauptstadt ca. 10 Millionen. Was die Schönheit der Stadt angeht, lässt sich allerdings auch heute noch streiten. Der Lonely Planet beginnt sein Kapitel über Lima beispielsweise mit dem wenig schmeichelhaften Urteil, Lima sei „on its surface [..] no thing of beauty“…

Aber was der Lonely Planet schreibt, sollte man ja immer ein bisschen kritisch sehen. Also: Alles selbst anschauen…

Daher standen heute folgende Tagesordnungspunkte auf dem Plan: Ein Rundgang durch das Centro der Stadt, eine (kostenlose) Führung durch das Museo de la Inquisición und ein Ausflug an die Küste.

Mich hat die Stadt sehr an Quito erinnert – allerdings mit dem unverkennbaren Vorteil, dass Lima am Meer liegt. Der Charme der Stadt ist nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, aber ich habe Lima zum Beispiel als weitaus weniger trubelig und wuselig erlebt als andere lateinamerikanische Großstädte (man denke da nur an Tegucigalpa oder San Salvador, in denen ich mich aufgrund der hohen Waffendichte überhaupt nicht wohlgefühlt habe).

Lima hat ein recht ordentlich ausgebautes Verkehrsnetz, das Busfahren ist weitaus weniger chaotisch als in Ecuador oder Honduras. Insgesamt macht die Stadt einen „aufgeräumteren“ Eindruck auf mich, was aber auch mit der Anpassung an den Tourismus zu tun haben mag.

Ansonsten aber auch wieder gewohnte Bilder: Verträumt ruhende Straßenhunde (die ich am liebsten wieder alle einpacken würde…), ein starkes Gefälle zwischen Arm und Reich, viele sehr junge Eltern…

Das war der erste Eindruck von Peru – wir werden sehen, was noch folgt… Morgen geht es weiter nach Cuzco.

IMG_0206 IMG_0256

Veröffentlicht unter Andere Länder, andere Sitten, Aufregung, Flugerlebnisse, Busfahrten - Fortbewegung allgemein, Peru | 3 Kommentare

Soooo… Angekommen!

Hallo, Ihr Lieben,

nach einem holprigen Start in Berlin (was allerdings weniger mit dem Flug, sondern mehr mit einem etwas unliebsamen Zusammentreffen mit einer Horde besoffener Männer an meinem heimischen U-Bahnhof in Kreuzberg zusammenhing, wodurch ich erst relativ kurz vor dem Flug in Tegel ankam) und einem kurzen Hopser über Paris bin ich gestern Abend wohlbehalten in Lima angekommen.

Wie es sich für einen guten Start in den Urlaub gehört, habe ich ihn im Flieger erst einmal standesgemäß mit Champagner und Rotwein begossen. Das stete Vorhandensein von Champagner und Käse ist das absolut Positive an Air France…

Der Flug verlief problemlos, die Landung ebenfalls…

Eine kleine Adrenalinausschüttung gab es, als mein nigelnagelneuer Rucksack (wenige Tage zuvor in Berlin gekauft und – juhu – nur mit unglaublichen 6 kg bepackt… So wenig hatte ich noch nie dabei) nach der Landung erst einmal auf sich warten ließ… Aber es ging alles gut aus – auch mein Gepäck hatte den Weg nach Peru geschafft. Der zweite Adrenalinausstoß war zu verzeichnen, als ich mit meiner Kreditkarte am Flughafen kein Geld bekam… Hm. Was läuft da falsch… Dankenswerterweise ließ mich der Taxifahrer auf dem Weg zum Hostal kurz bei einer Bank hinüberspringen – puuh, auch da alles gut…

Hundemüde und mit einem leichten Jetlag (immerhin dann insgesamt doch 14 Stunden Flug und 7 Stunden Zeitunterschied) ging es dann früh ins Bett. Immerhin hieß es am nächsten Tag fit sein für Lima…

 

Veröffentlicht unter Das Reisefieber steigt, Flugerlebnisse, Busfahrten - Fortbewegung allgemein, Peru | 1 Kommentar

One day to go! And then off to Peru and Ecuador!

Noch ein Tag und dann geht es auf nach Peru und Ecuador! Ich werde wieder versuchen, ein bisschen zu bloggen (sofern mein Netbook durchhält). Also schaut hier einfach ab und zu mal vorbei, wenn Ihr Lust habt!

Veröffentlicht unter Ecuador, Peru | Kommentar hinterlassen

Marrakesh on my mind…

Bald geht es nach Marrakesch – ich hatte zwar noch keine Zeit, mich wirklich vorzubereiten, aber es ist ja auch noch ein bisschen Zeit.

Wer Tipps zu der Stadt hat, zu Übernachtungsmöglichkeiten, was man gesehen haben muss etc., der möge sich bitte bei mir melden! Danke! 🙂

Veröffentlicht unter Aufregung, Das Reisefieber steigt, Marokko | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

10 Dinge, die ich zu guter Letzt noch loswerden muss… Thematisch völlig ungeordnet…

  1. Essen: Erinnert mich sehr an das Essen in Ecuador, viel Reis (wieder zu fast jeder Mahlzeit), viel Fleisch (meistens relativ zäh). Ich habe mich in Zentralamerika hauptsächlich von den tollen Obstsorten (von denen es die meisten bei uns nicht gibt) und dem Saft derselben ernährt. Das wird mir bestimmt fehlen…
  2. Gewalt und Waffen: Ich hatte ja neulich recht viel über die Waffen in Honduras geschrieben. Da fällt mir ein, was mir in Ecuador schon aufgefallen ist, nämlich die völlig andersartige Einstellung zu dargestellter Gewalt. Auf einer der diversen Busfahrten, die ich in Ecuador unternommen habe, wurde während der (sicher ca. fünf Stunden dauernden) Fahrt ein Film gezeigt, der in Deutschland unter Garantie erst ab 18 Jahren freigegeben wäre. Im Bus saßen aber natürlich auch Familien mit kleinen Kindern. Und alle haben hingeschaut (außer mir, ich kann so etwas ja nach wie vor nicht sehen) und fanden das normal.
  3. Anderer Lebensrhythmus: Wieder eine Sache, die mir schon in Ecuador aufgefallen ist… Man lebt hier mehr im Einklang mit der Natur: Niemals würde ich in Deutschland schon bei Sonnenaufgang topfit sein, NIEMALS! In Honduras war das für mich ganz normal – allerdings wurde ich auch regelmäßig am Abend entsprechend früh müde. Aber ist das nicht viel natürlicher als dieses künstliche lange Wachsein wie in Berlin (wobei Berlin da sicher besonders extrem ist)?
  4. Watch your step… Denn: Überall im Boden gibt es hier Versenkungen, die teilweise auch mehrere Meter tief sein können. Man nennt diese Löcher im Boden auch liebevoll „Gringo Trap“… Photo folgt…
  5. Ich habe das Gefühl, dass es in Mittelamerika tausendmal mehr Apotheken gibt als Lebensmittelläden… Zumindest war das mein Eindruck… 😉
  6. Es gibt hier viele Jungen mit arabischen Vornamen, was oftmals auf ihre Großeltern zurückzuführen ist, die ursprünglich aus dem Nahen Osten stammen. Ein ähnliches Phänomen gibt es ja auch in Kolumbien, wo viele Leute libanesische Vorfahren haben.
  7. Umweltbewusstsein: Ist hier eher noch nicht wirklich ausgeprägt – Plastikflaschen werden beispielsweise einfach aus dem fahrenden Bus geworfen. Öffentliche Mülltonnen gibt es allerdings auch kaum. Löbliche Ausnahmen: Utila (dort steht alle 2 m eine Mülltonne) sowie San Miguel in El Salvador.
  8. HIV: Wenn ich die Zahlen richtig in Erinnerung habe, dann führt Honduras unangefochten, was die Anzahl der HIV-Positiven bzw. AIDS-Infizierten in Lateinamerika angeht.
  9. Ökonomie vs. Ökologie: Das alte Problem… Eigentlich ist ein Entwicklungsland wie Honduras darauf angewiesen, seine natürlichen Ressourcen möglichst gewinnbringend zu nutzen. Aber was bedeutet das beispielweise für die ökologisch sehr sensible Region La Moskitia, unter deren Oberfläche der Großteil der vier bis fünf Milliarden Tonnen Öl schlummert, die man in Honduras vermutet?
  10. Unglaublich nette und hilfsbereite Menschen in allen drei Ländern, in denen ich unterwegs war! Manchmal bedurfte es eines kleinen Lächelns, aber dann war meistens das Eis gebrochen.

Ich hoffe, Ihr hattet ein bisschen Spaß mit meiner kleinen Berichterstattung! Wahrscheinlich fällt mir nach und nach noch mehr ein, was man hätte schreiben können – eben die Kleinigkeiten am Rande. Aber die erzähle ich auch gerne so in Berlin.

Freue mich über Feedback jeglicher Natur per Mail!

P.S.: Ich hatte gerade meine erste heiße/warme Dusche seit vier Wochen – und das sogar mit einem anständigen Wasserdruck! Die letzten Wochen gab es überall nur kaltes Wasser, was aber angesichts der Außentemperaturen sehr gelegen kam und immer eine nette Erfrischung war… Hier in Tegus jedoch  ist es ein bisschen kühler als im Rest des Landes.

Veröffentlicht unter Andere Länder, andere Sitten, El Salvador, Flugerlebnisse, Busfahrten - Fortbewegung allgemein, Gesellschaft, Honduras, Kulinarisches, Nicaragua, Politik und Wirtschaft, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Überschwemmungen und was einem sonst so begegnet | Kommentar hinterlassen